Modul 2
Theorie-Praxis-Wechsel
Haltungsreprogrammierung
Vertiefungsseminar zur Haltungsreprogrammierung
Das Seminar des Moduls 2 ist der Behandlung posturaler Dysbalancen gewidmet. Die Teilnehmenden vertiefen die therapeutischen Strategien der verschiedenen Rezeptorsysteme des tonischen Haltungssystems und erwerben die Kenntnisse, die für die Planung einer ganzheitlichen, kohärenten und individuell angepassten Behandlung notwendig sind.
Dauer
24 Stunden
Ausbilder/in
Dr Alain Baujet
Datum
18. - 20. März 2027
Tarif
Mitglied von CIES
880 CHF
Tarif
Nicht-Mitglied
966 CHF
(der Jahresbeitrag für CIES kostet 100 CHF)
Übungsdatum(e)
-
Der Preis
beinhaltet
Im Preis inbegriffen sind die Kursunterlagen, die Mittagessen sowie die Kaffeepausen
Voraussetzungen
Gesundheits-Experte
Grundausbildung in Haltungsreprogrammierung
Veranstaltungsort
City Hotel Biel Bienne, Biel
Voraussetzungen
Bewegungsprofi
Grundausbildung in Haltungsreprogrammierung
Lehrplan
Haltungsreprogrammierung
Das Seminar des Moduls 2 bildet die zweite Etappe der Ausbildung in Haltungsreprogrammierung (RPG). Es widmet sich der Behandlung posturaler Dysbalancen sowie der Vertiefung der in der klinischen Posturologie eingesetzten therapeutischen Strategien.
Während dieser drei Ausbildungstage vertiefen die Teilnehmenden ihr Verständnis der verschiedenen Einflussmöglichkeiten auf das tonische Haltungssystem. Sie lernen, die Ergebnisse der posturalen Untersuchung mit den unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen zu verknüpfen und eine kohärente, an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasste Behandlung zu planen.
Die Ausbildung behandelt insbesondere die therapeutischen Strategien in Bezug auf den Fussrezeptor, das visuelle System, das Kausystem sowie die verschiedenen Faktoren, welche die Haltungsregulation beeinträchtigen können. Besonderes Augenmerk wird zudem auf die Haltungsintegrationshilfen (Supports d’Intégration Posturale) gelegt, deren Stellenwert innerhalb der Behandlung, ihre Indikationen, ihre Grenzen sowie ihre Ergänzung zu anderen therapeutischen Ansätzen. Die Teilnehmenden lernen die Prinzipien kennen, die ihrer Anwendung zugrunde liegen, sowie die Kriterien, welche ihre Integration in eine ganzheitliche therapeutische Strategie ermöglichen.
Die Teilnehmenden entwickeln ein klinisches Denkmodell, das ihnen ermöglicht, therapeutische Prioritäten festzulegen, Interventionen zu gewichten und ihre Behandlung an die individuelle klinische Situation jedes Patienten anzupassen.
Nach Abschluss des Seminars verfügen sie über die notwendigen Kenntnisse, um eine ganzheitliche Behandlungsstrategie zu entwickeln, welche das tonische Haltungssystem, die beteiligten Rezeptorsysteme, die individuellen Anpassungsfähigkeiten jedes Patienten sowie die verschiedenen zur Verfügung stehenden therapeutischen Instrumente berücksichtigt. Die praktischen Aspekte und die klinische Integration der verschiedenen Ansätze werden im zugehörigen Praxiskurs vertieft.
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